Ist wirklich Krieg?

Horst Mahler    E-Post: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


                                                                                                                               Ende des Jahres 2016
Ist wirklich Krieg?


Viele behaupten das. Und sie meinen damit, daß der Krieg uns als Deutschem Volk gilt und jedenfalls
dort stattfindet, wo dieses Volk noch seinen angestammten Platz auf dieser Erde hat.


Pierre Krebs sagt es. Das „Nationaljournal“ sagt es - ... ich sage es. Immer und immer wieder. Aber
stimmt das auch? Kann man, - darf man von Krieg sprechen, wenn der Angegriffene sich nicht
wehrt?


Wenn sich dieses Volk wehrt, dann gegen die, die ihm die Botschaft bringen, daß es bekriegt wird.


Das widerfährt einem Menschenschlag, der immer nur das Gute im Menschen sieht, und deshalb
auch Satan, das Böse in Menschengestalt, in Liebe umarmt. Daß Satan unsere Arglosigkeit sich
zunutze macht, um uns zu verderben, ist sein Wesen und deshalb nicht zu tadeln. Tadelnswert sind
allein unsere Faulheit und Feigheit, die uns hindern, uns unseres Denkvermögens zu bedienen
(Kant). Weil, dieses ist die einzige Kraft, die uns zur Wehrhaftigkeit gegen einen unsichtbaren Feind
erwecken könnte.


Besonders tadelnswert aber sind jene, die schon eine Ahnung plagt, es mit Satan zu tun zu haben,
aber desto feiger sich verhalten, weil sie seine Rache fürchten. Man erkennt sie daran, daß sie Satan
nicht bei seinem Namen, sondern „Zionist“ oder „Bangster“ nennen. Es sind die Gleichen, die es
geschehen lassen, daß der Feind uns als das „Volk der Mörder“ horrifiziert. Die überall und jederzeit
das „Erbe unserer Ahnen“ beschwören, ohne opferbereit die Ehre der Ahnen und damit ihre eigene
Ehre zu verteidigen. Sie lassen es sich gefallen, selbst als Satansbrut – vulgo „Nazi“ – dargestellt zu
werden.


Wir erleben gegenwärtig, daß es der Feind selbst ist, der überall die Lautsprecher aufstellt, aus denen
die Parole dröhnt: „Es ist Krieg!“ Fast jeder Tag sieht neue Internetportale, die finstere
Machenschaften aufdecken und immer neue Gefahren wahrnehmen, aus denen sich im Kopf der
Menschen ein Bild zusammenfügt: „Ja, das ist Krieg!“ Aber wen bieten sie uns als Feind an? In
abstracto den „Islamismus“ in concreto die in unser Land eingedrungenen Muslime. Und folgsam,
wie er immer war, biegt der „Nationale Widerstand“ in diese vom Feind gewiesene Sackgasse ein. Die
„Widerständler“ merken noch immer nicht, daß sie im Feldzugsplan des Feindes die Rolle des
Destabilisators der jetzt antiquierten „Nachkriegsordnung“ in Europa zugewiesen bekommen haben.

Schon die allereinfachsten Denkschritte könnten uns darüber belehren, daß es sich bei dem „Islam,
der zu Deutschland“ gehört, um dislozierte (https://de.wikipedia.org/wiki/Dislozierung) Hilfstruppen
des Feindes als Besatzungsmacht im strategischen Zielgebiet „Deutsches Reich“ handelt. Die Zeit ist
nicht mehr fern, in der es die paramilitärischen Gangs der Zivilokkupanten sein werden, die in
unserem Land für die Aufrechterhaltung der Ordnung nach ihren und des Feindes Vorstellungen
sorgen werden. Wir sind dann die Parias unter den „Deutschländern“. Die Geburt als Deutscher wird
ein Makel sein.


Nie wird gezeigt, was das angegriffene Volk tun kann, um den Feind zu bezwingen und den Krieg zu
gewinnen. Geliefert werden nur Apelle „zur Tat“ und Aufrufe „zur Einigkeit“.

Tat ist die Setzung eines Willens in die Außenwelt. Wille ist praktischer Geist. In unserer Lage der
Führerlosigkeit führt allein die Einigkeit im Geiste zu organisiertem Willen. Und nur organisierter
Wille ist Macht.


Der Wille zur Befreiung ist nur erst abstrakt vorhanden. Um in der Welt zu wirken,

bedarf er eines geistigen Fundaments. Dieses Fundament ist der Deutsche Volksgeist,

wie er sich am reinsten in der Deutschen Idealistischen Philosophie gefunden hat.


Man sehe sich die „Manifeste“ des Widerstandes genau an! Sie besingen die Überlegenheit der
weißen Rasse und malen entzückende Bilder unserer völkischen Zukunft, doch kein einziges sagt
unumwunden: „Wir wollen die Macht – die ungeteilte Macht -, und die erringen wir, indem wir die
Jüdische Fremdherrschaft über uns mit dem einzig wirksamen Waffensystem, dem Deutschen
Idealismus, brechen.“ Diese Äußerungen sind Treibgut im Fluß der Meinungen, die nie ihr Ziel
erreichen.


                                                                                ***


Der wahre Feind ist unsichtbar, - also wirkt er als Geist. Und seine Wirkungsstätte sind unsere Köpfe
– hier als Denkorgan bestimmt -. Was kann man gegen ihn mit Molotowcocktails und Kalaschnikows
bewirken? Faßt man hier nach, erscheint als Programm des „Widerstands“ die Demokratiekulisse in
idealisierter Gestalt der „direkten Demokratie“. Man phantasiert sich zurück in die Germanische
Thing-Ordnung. Folgerichtig schließt sich daran an der Wahn, mit derlei Mätzchen könne man
„Massen mobilisieren“, die zu gegebener Zeit (wann bitte?) sich als parlamentarische Partei
formieren und über die bürgerlichen Parlamente die Machtfrage lösen würden.
Das genau ist die Paßform, die der Feind für den „Nationalen Widerstand“ bestimmt hat, damit
dieser nie über die Rolle eines Hofnarren hinauswächst. In diesem Kostüm werden wir vielleicht bald
Frauke Petry, Geert Wilders und Marine Le Pen auf dem Schoß All Judas beklatschen dürfen. Den
Pakt mit dem Teufel haben diese Figuren wohl schon unterschrieben – mit unserem Blut.


                                                                              ****


Nein, der Weg in den Freiheitskrieg des 21. Jahrhunderts beginnt mit der Sichtbarmachung des
unsichtbaren Feindes, dessen Namen man nicht auszusprechen wagt. Wird er erst einmal als solcher
Wahrgenommen, verliert er Sitz und Stimme in unseren Köpfen. Dann endlich – und erst dann -
werden wir uns mit unsrem Volk darüber verständigen können, welche politische Willensform
(Verfassung) wir uns geben wollen, um frei zu sein. Ist das erreicht, wird der Deutsche Volkswille
selbstbestimmt als die „Wahrheit des Nationalsozialismus“ sowohl für sich selbst als auch für die
weiteren Völker der Welt auferstehen.


Horst Mahler


Am Sylvester Abend des Jahres 2016

 

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